Überschrift 2
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Den Geschichtssalon im Beginenhof in Kreuzberg
gibt es seit 2007. In unregelmäßigen Abständen aber regelmäßig veranstaltet Gisela Notz einen Geschichtssalon für MitbewohnerInnen und interessierte Gäste. Das Konzept dieses Salons ist anders als das üblicherweise damit verbundene bourgeoise Setting für „vornehme Damen“. Er soll explizit auch ein Raum für Widerständiges, für Geschichte von unten sein. Er ist auch kein historischer Salon, sondern er befasst sich mit Geschichte und Geschichten. Also auch mit aktuellen Themen und Begebenheiten. Vorgestellt werden Bücher, Filme, Vorträge, Theaterstücke und Lieder. Das Programm bietet Raum für viele Ideen und wird gemeinsam mit den AkteurInnen und AktivistInnen gestaltet.
Information: gisela.notz@t-online.de
Einladung
Am Montag, 24. August 2026, um 19.00 Uhr
Die Sommerpause des Geschichtssalons ist beendet.
Wir beginnen mit einer interessanten Buchvorstellung mit anschließender Diskussion:
Ulrich Bochum / Jeffrey Butler / Klaus Kohlmeyer / Stephanie Odenwald
Berlin: l(i)ebenswert, innovativ, rebellisch
Die wachsende Stadt muss für alle bezahlbar gemacht werden,
Hamburg: VSA-Verlag 2026
Im September 2026 wird in Berlin gewählt, nicht nur im Wahlkampf wird mitunter das Bild einer Stadt gemalt, in der nichts mehr funktioniert, in der Gewalt und Verwahrlosung überhandnehmen. Dabei zieht Berlin noch immer viele Menschen an, ist eine laute Stadt, sowohl arm und schäbig wie auch glamourös und reich an Kultur, nervig und zugleich liebenswert und widerständig. Eine aufregende wachsende Metropole voller Widersprüche – und vor allem mit einem gravierenden Wohnungsproblem.
Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch. Die Einladung kann gerne weitergegeben werden. Willkommen sind alle, die sich interessieren. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Klingel: Erkelenzdamm 51, Gemeinschaftsraum.
Herzliche Grüße, Gisela Notz und Stephanie Odenwald
Am Dienstag, 15. September 2026, um 19.00 Uhr
kommt die Filmemacherin Anne Frisius aus Bremen und zeigt:
Ver_rückt in der Arbeitswelt.
Zwischen Tabu und Empowerment: psychische Erkrankung und Arbeit. (45 min.)
Bremen 2024 (https://cooperativa-fiilm.de/solidarische-staedte/)
Zum Inhalt:
Wie kann es anders gehen? Psychische Krankheit ist nicht außergewöhnlicher als physische Krankheit, wird aber eher vertuscht, ignoriert oder ausgegrenzt. Über 50% der psychisch Erkrankten verlieren ihre Arbeit, werden „früh-verrentet“, d.h. meist gegen ihren Willen aussortiert. Der Film zeigt mutige Protagonist*innen mit psychischen Krankheiten, Projekte und Aktivist*innen aus verschiedenen Arbeitsbereichen, die andere Wege gehen.
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Filmemacherin nehmen wir gerne entgegen.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch. Die Einladung kann gerne weitergegeben werden. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Herzliche Grüße, Gisela Notz und Anne Frisius
